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Sichere Geschäfte auf internationalen Märkten durch die Auslagerung der Verwaltung von Außenständen

Die Auslagerung der Verwaltung internationaler Außenstände durch die Kreditversicherung sichert Profitmargen und reduziert die Insolvenzrisiken.

Die durchschnittlichen Außenstände in Europa betragen gegenwärtig 53 Tage. Die besten Zahler findet man in den skandinavischen Ländern. Portugal befindet sich am anderen Ende der Skala. Der öffentliche Sektor ist der schlechteste Zahler.

In ganz Europa werden die Zahlungsfristen immer kürzer, während Außenstände immer länger werden. Die durchschnittliche Frist, die eine Schuld ungezahlt bleibt, verlängert sich stets. Indem eine Zahlung jedoch um nur sieben Tage verschoben wird, können die Finanzierungsanforderungen einer Firma um 50% gesteigert werden.

Gehen wir mal davon aus, dass ein Lieferant eine Zahlungsfrist von 60 Tagen gewährt. Der Kunde der Firma zahlt aber erst nach 67 Tagen, ein Unterschied von sieben Tagen also. Wenn der Kunde weitere sieben Tage danach nicht zahlt und der Zulieferer weiter nach 60 Tagen bezahlt werden muss, steht die Firma Finanzierungsanforderungen von 14 Tagen statt der ursprünglichen 7 Tagen gegenüber.

Insolvenz und Risikomanagement

Ein Viertel aller ungezahlten Rechnungen werden nicht eingeholt. Konkurse sind der überwiegende Grund (siehe auch den Artikel an der Seite). Die Insolvenz eines ausländischen Zahlers ist manchmal nur schwer aufzuspüren. Nationale Gesetze über die Konkurse, die Zusammensetzung und den gesetzlichen Zahlungsausgleich sind alles andere als harmonisiert.

Ein zuverlässiger Partner, der Außenstände verwalten kann und dabei auf ein internationales Netzwerk und lokales Fachwissen zurückgreift, kann demnach eine höhere Sicherheit bieten.

Eine andere Feststellung : durch Basel II müssen Banken mehr auf die Risiken achten. Wenn sie einer Firma einen Kredit gewähren, müssen sie immer mehr der richtigen Risikoverwaltung der Firma eine hohe Bedeutung beimessen.

Die Bedeutung der Firmen, die ihre Außenstände richtig verwalten, darf nicht unterschätzt werden. International wird immer mehr der Standard Days Sales Outstandig (DSO) angewandt. Es handelt sich um das Verhältnis von Außenständen zum Jahresabsatz. DSO ist eine Messlatte, wie viele Tage es dauert, bis der Verkauf in Cash umgewandelt wird. Der entscheidende DSO-Faktor ist nicht nur der Betrag der Forderungen, sondern auch wie die Firma ihre Außenstände verwaltet.

Wirkliche Beispiele der Verwaltung internationaler Außenstände

Ein Hersteller/Kaufmann wächst jedes Jahr um 25-30%. Um schnell und vor allem sicher zu wachsen beschließt die Firma, so viele Aktivitäten wie möglich auszulagern. Sie kümmert sich weiter um die eigene Produktentwicklung, die Anschaffung und den Verkauf; gibt aber alles andere nach Außen. Diese Firma hat die Verwaltung der internationalen Außenstände vollständig an Fortis Commercial Finance ausgelagert.

An erster Stelle will die Gesellschaft ihr Betriebskapital optimieren. Eines ihrer Ziele besteht darin, die Zahlungsfrist durch eine schlaue Verwaltung der Außenstände zu reduzieren. Was die Firma auf jeden Fall nicht will, ist die Finanzierung der Rechnungen durch eine klassische Factoring-Lösung.

Ein breites Angebot der Dienstleistungen von Fortis Commercial Finance beinhaltet private Kreditversicherung (in Verbindung mit einem bedeutenden Kreditversicherer), für die FCF als Agent handelt.

Dieser Firma bietet Fortis Commercial Finance eine maßgeschneiderte Lösung für die Verwaltung ihrer Außenstände. Die Firma sendet ihre Rechnungen wie üblich auf dem eigenen Briefpapier. Von jeder Rechnung geht eine Abschrift an Fortis Commercial Finance, die voll für die Verfolgung und den Einzug der geschuldeten Beträge, auch Mahnungen per Telefon und Post, verantwortlich ist.

Ausländische Schuldner zahlen die geschuldeten Beträge auf ein ausländisches Bankkonto von Fortis Commercial Finance ein. Die Beträge werden dann jeden Tag auf das firmeneigene Konto überwiesen.

Ist eine Zahlung immer noch nicht nach den vereinbarten 90 Tagen nach Fälligkeit eingegangen, informiert Fortis Commercial Finance das Unternehmen darüber. Ist die Rechnung nicht durch die Kreditversicherung gedeckt, startet die Firma ihr eigenes Schuldeinforderungsverfahren. Anderenfalls reicht die Firma eine Forderung beim Kreditversicherer über Fortis Commercial Finance ein.

Fortis Commercial Finance

Fortis Commercial Finance (FCF) gehört zum Fortis Konzern. FCF ist die fünftwichtigste Firma in Europa und besitzt Büros in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien, der Türkei und Schweden.

FCF ist Mitgliedder Factors Chain International (FCI), dem weltweiten Netzwerk von kommerziellen Finanzfirmen. FCI hat 166 Mitglieder in 55 Ländern, die gegenseitig als Korrespondenten für die Einforderung von ausländischen Außenständen handeln.

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